Alten OEG-Bahnhof erhalten

07. November 2017  Stadtblatt
OEG-Bahnhof

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Durch die jetzige Konzeption der Fußgänger- und Fahrradbrücke Gneisenaustraße werden der ehemalige OEG-Güterbahnhof und die Verladehalle gefährdet. Dagegen formiert sich Widerstand, eine Petition wurde ins Leben gerufen.

Als Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE/PIRATEN unterstützen wir dieses Anliegen. Nicht nur, um das Gebäude selbst zu erhalten, sondern auch als klare Unterstützung für die erfolgreiche Arbeit des Vereins Emmaus und Gewerkschaft, die in dem Gebäude ihren Sitz haben und, unter anderem, Langzeitarbeitslosen bei der Arbeitsaufnahme unterstützen. Nur kleine Modifikationen im Bau wären notwendig, um den Erhalt des Gebäudes, der Verladehalle und des Außengeländes sicherzustellen. Wir werden uns deswegen für die (geringfügige) Verschwenkung der geplanten Brückenkonstruktion einsetzen.

 

Zur Online-Petition: Campact Petition zum Erhalt des OEG-Bahnhofs

Mehr zur Emmaus und Gewerkschaft e.V. finden Sie hier: http://emmaus-gewerkschaft.de/


Ein Kommentar zu „Alten OEG-Bahnhof erhalten”

  • Frank Haag sagt:

    Am 09.11.1989 sagte der ehemalige Arbeitgeberpräsident Michael Rogowski nach der Maueröffnung, dass man ab jetzt auch die Abrissbirne gegen den Sozialstaat in Stellung bringen wird. Im Jahr 2017 sieht es so aus, als würde Herr Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner, mit samt seinen Paladinen versuchen,die Abrissbirne gegen die soziale Einrichtung des OEG-Bahnhofs in Stellung zu bringen !Eine soziale Einrichtung soll mal wieder wirtschaftlichen Interessen weichen. Emmaus und Gewerkschaft bringen mit Erfolg und viel Engagement, Langzeitarbeitslose wieder auf den ersten Arbeitsmarkt Und so ganz nebenbei ist der OEG-Bahnhof hier auch noch der letzte seiner Art und muss erhalten bleiben.

    Die Petition für den Erhalt des OEG-Bahnhofs haben bis zum jetzigen Zeitpunkt leider nur 298 Bürger unterzeichnet. Ich frage mich, wo sind die ganzen Bergheimer Bürger, wo sind die ganzen linken Parteien,die sich noch im Bundestagswahlkampf die soziale Gerechtigkeit und Kampf gegen die Armut auf ihre Fahnen geschrieben haben ? Befinden die Parteien sich vielleicht schon im kollektiven Heidelberger Winterschlaf ?
    Man wird sehen wie es weitergehen wird. Vielleicht raffen sich ja gerade die linken Parteien auf, um den Bahnhof zu retten. es gibt da nämlich noch andere Möglichkeiten, als nur eine Petition zu unterzeichnen !

    Den Heidelberger Bürgern kann ich nur sagen, ihr solltet euch was schämen , Emmaus und Gewerkschaft so im Stich zu lassen !!

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