Schließung des Schwimmbad Clubs

07. Oktober 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 7. Oktober 2015. Von der Schließung des Schwimmbad Clubs erfuhren auch wir Gemeinderäte erst aus der Zeitung. Wären wir rechtzeitig darüber informiert worden, wäre eine Rettung des Clubs vielleicht möglich gewesen. So verliert Heidelberg eine bedeutende Kultureinrichtung. Wir wünschen uns daher eine bessere Kommunikationzwischen Betreibern und Gemeinderat, um so etwas zukünftig zu verhindern. Bitte kontaktieren Sie uns, bevor es zu spät ist!Deshalb ist uns auch wichtig, was mit dem Gebäude des Karlstorbahnhofs passiert, wenn
er in die Südstadt umzieht. Wir finden, dass der Komplex ideal ist, um den längst versprochenen Raum für das seit fast 20 Jahren heimatlose Autonome Zentrum zu schaffen oder die lange geplante Jugendhalle in dem Gebäude einzurichten.

Bernd Riexinger in Heidelberg

29. September 2015  Veranstaltungen

Heidelberg, 29. September 2015
Bei der gestrigen Veranstaltung der Heidelberger LINKEN mit ihrem Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger wurden viele aktuelle Themen angesprochen. Neben dem Hauptthema Befristung und Leiharbeit im Bildungsbereich kamen im gut besuchten „Forum am Park“ auch prekäre Beschäftigung im Allgemeinen, Wohnungsnot und die Situation der Flüchtlinge zur Sprache.

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Mietspiegel 2015

23. September 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 23. September 2015. Nach dem neuen Mietspiegel 2015 liegt die durchschnittliche Kaltmiete bei 8,40 Euro pro Quadratmeter und damit 7 % über dem Wert von vor vier Jahren. Die Werte unterscheiden sich nach Wohnungsgröße, Baujahrklasse und Ausstattungsmerkmalen. Bestandsmieten dürfen nur bis zur Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete des Mietspiegels erhöht werden um Mietwucher zu erschweren. Zudem werden Neuvermietungen durch die Mietpreisbremse in den nächsten fünf Jahren auf maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt. Den angespannten Wohnungsmarkt wird das nicht genug entschärfen, denn die Zahl der Sozialwohnungen ist weiter zurückgegangen. In den Gremien wird aktuell unser Vorschlag beraten, bei der Bestimmung der „angemessenen“ Mietobergrenze bei Empfängern von SGB II und SGB XII-Leistungen nicht nur die günstigsten Baujahrklassen des Mietspiegels zur Bestimmung zu verwenden. Die Betroffenen müssen die Chance erhalten, überhaupt zulässigen Wohnraum zu finden.

Kundgebung gegen das Krankenhausstrukturgesetz

21. September 2015  Presseerklärungen

— Mittwoch, 23. September, um 13 Uhr auf dem Uniplatz

Für mehr Personal in Gesundheit und Pflege

Wir unterstützen die Proteste der Beschäftigten gegen das geplante Krankenhausstrukturgesetz. DIE LINKE lehnt im Bundestag dieses Gesetz ab. Die Bundesregierung verbessert nicht die Situation der Krankenhäuser, sondern verschärft sie. Jährlich würden den Krankenhäusern ab 2017 500 Millionen Euro abgezogen. Aber schon heute schreiben 45 Prozent der Krankenhäuser in Baden-Württemberg rote Zahlen. Die strukturelle Unterfinanzierung wird verschärft und die Krankenhäuser werden bewusst einem verstärkten Wettbewerb ausgesetzt, zu Lasten der Beschäftigten und Patienten. Ganzen Beitrag lesen »

Bernd Riexinger in Heidelberg

17. September 2015  Veranstaltungen

Der Vorsitzende und Spitzenkandidat der LINKEN im Landtagswahlkampf, Bernd Riexinger, wird am 28. September in Heidelberg zu Gast sein. Hierbei wird über die prekäre Situation vieler Angestellter in Forschung, Lehre, Schulwesen und Erwachsenenbildung diskutiert werden, da Heidelberg als Universitätsstadt hiervon besonders betroffen ist.

Mehr unter: Bernd Riexinger in Heidelberg

Ein Jahr im Gemeinderat

29. Juli 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 29. Juli 2015. Ein Jahr ist nun vergangen, seit DIE LINKE/PIRATEN erstmals als gemeinsame Fraktion im Heidelberger Gemeinderat aufgetreten sind. Als „Neue“ mussten wir uns erst einarbeiten und brauchten Zeit, um uns angemessen an der politischen Arbeit zu beteiligen. Mittlerweile aber ist unsere Bilanz sehr
positiv. Wir konnten bereits einige unserer Ziele für eine sozial gerechtere, inklusivere und transparentere Stadt auf den Weg bringen. Wir möchten uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die uns Hinweise
auf wichtige Themen gegeben haben. Unser Dank gilt aber auch den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, die uns dabei unterstützt haben. Auch in den nächsten Jahren werden wir mit Elan daran arbeiten, Heidelberg
noch lebenswerter zu machen.

Bahnstadt tief im Minus?

22. Juli 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 22. Juli 2015. Das durch die Bahnstadt verursachte Defizit hat sich vom 30.6.2014 bis zum 31.12.2014 auf fast 40 Mio. EUR erhöht und damit fast verdoppelt. Dieser Betrag ergibt sich in der Gesamtbetrachtung des Treuhandvermögens der Bahnstadt durch Gegenüberstellung der städtischen Kosten und Einnahmen bis 2022.
Wie konnten die Kosten so explodieren und von den ursprünglichen Planungen so dramatisch abweichen? Selbst bei Berücksichtigung der sehr hohen und bisweilen luxuriösen Anforderungen bei der Bebauung ist eine Verdoppelung des Defizits in so kurzer Zeit ist für uns nicht nachvollziehbar.
Die Transparenz der Darstellung des Treuhandvermögens der Bahnstadt muss verbessert werden. Das ist Voraussetzung für Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung des Defizits.

Unser Bürger*innenbüro kommt

08. Juli 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 8. Juli 2015. In diesen Tagen beziehen wir unsere neuen Räume in der Theodor-Körner-Strasse 7 und werden künftig für alle interessierten Bürger*innen vor Ort damit noch direkter ansprechbar sein. Für einen barrierefreien Zugang ist selbstverständlich gesorgt. Die genauen Öffnungszeiten werden wir in Kürze bekannt geben, ebenso wie sie uns telefonisch erreichen können. Noch liegen ein paar arbeitsreiche Tage vor uns, bis alles eingerichtet ist. Die große Einweihungsfeier wird daher direkt nach der Sommerpause Anfang September stattfinden. Wir freuen uns schon darauf. Um die Zeit zu verkürzen, laden wir sie ein, unsere gemeinsame Veranstaltung mit dem Hanfverband Rhein-Neckar zum Thema „Cannabus Social Clubs“ am Do, 16.07. in der Stadtbücherei ab 19 Uhr zu besuchen.

HD-Pass nun für alle Wohngeldempfänger

01. Juli 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 1. Juli 2015. Wohngeldempfänger sind in einer ähnlich materiell prekären Lage wie etwa die Bezieher von ALG II-Leistungen. Allerdings stand Wohngeld-Empfängern ohne minderjährigen Kindern in ihrem Haushalt bisher kein Heidelberg-Pass+ zu und damit kein Anspruch auf dessen angebotenen Nachteilsausgleiche, wie z.B. das Sozialticket oder ermäßigte VHS-Kurse.
Das Schließen dieser Gerechtigkeitslücke ist unserer Fraktion ein wichtiges Anliegen, für das wir im Gemeinderat auch eine Mehrheit gefunden haben. Denn der Fokus des Heidelberg-Passes liegt neben der ursprünglichen Förderung der Teilhabe von Familien längst auch auf der Förderung der Teilhabe materiell benachteiligter Menschen. Dafür danken wir allen Unterstützern.

Sozialer Wohnungsbau

17. Juni 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 17. Juni 2015. Der soziale Wohnungsbau ist im Land nahezu zum Erliegen gekommen. In der Folge ist sowohl in der BRD als auch in Baden-Württemberg sowie in Heidelberg die Zahl der Sozialwohnungen zu Beginn dieses Jahrhunderts um mehr als ein Drittel gesunken.
In der Bahnstadt wurden die Chancen für die Schaffung preiswerten Wohnraums vertan. Positive Ansätze gibt es bei der Entwicklung der Konversionsflächen im Mark-Twain-Village. 40% der Wohnungen sollen dort für eine Miete von unter 8 EUR pro Quadratmeter angeboten werden, darunter 150 von 1200 Wohnungen zu einer Nettokaltmiete von unter 5,50 pro Quadratmeter.
Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN lehnt die Weiterveräußerung der Objekte auf den Konversionsflächen an Privatinvestoren ab. Sozialbindungen könnten dann nach einigen Jahren verloren gehen.