Corona-Krisenbericht aus Heidelberg

Die Corona-Krise gefährdet nicht nur Menschen in hohem Alter und mit Vorerkrankungen. Mehr wie je zuvor sind Menschen von Armut gefährdet, denn viele Menschen aus den verschiedensten Branchen leiden unter partiellen oder sogar vollständigen Einkommensausfällen. Außerdem müssen wir alle ein Stück Freiheit aufgeben, um uns gegenseitig zu schützen – und das ist (hier fehlt was). Wir dürfen nicht zulassen, dass die soziale Ungleichheit mit der Corona-Krise noch weiter wächst. 


Seit Beginn der Krise scheint es als als würde die  „Systemrelevanz“ von Menschen, die in der Gesundheits- oder Lebensmittelversorgung oder in vielen anderen Branchen tätig sind, erkannt. Doch Klatschen und ‚Danke‘ sagen bringt nicht viel, wenn sich die Anerkennung nicht auch in der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen wiederspiegelt. Wie kann es sein, dass Menschen, die grundlegend die Gesellschaft erhalten, in vielen Fällen unterdurchschnittlich wenig verdienen?Man kann viel darüber spekulieren, wie der Alltag von Menschen in versorgungsrelevanten Berufen aussieht und welche Veränderungen sie sich wünschen. Doch viel besser ist es, ihnen einfach zuzuhören. 


Deshalb freuen wir uns auf einen Krisenbericht von Tanja Artz, tätig als Pflegerin, und Florian Reck, Schichtleiter in einem Supermarkt. Nach deren Input wird Sahra Mirow, Stadträtin und Fraktionsvorsitzende im Heidelberger Gemeinderat für DIE LINKE, von der kommunalpolitischen Situation berichten und das Corona-Hilfsprogramm der LINKEN Heidelberg vorstellen. Danach freuen wir uns auf eine offene Diskussionsrunde mit euch.

Die Veranstaltung wird am Montag, den 11. Mai um 19:00 Uhr digital stattfinden. Der Link, über den eine Teilnahme an der Veranstaltung möglich sein wird, wird noch bekanntgegeben.