DIE LINKE kritisiert Verkauf von Sozialwohnungen an Privatinvestoren

„Es ist illusorisch zu glauben, dass Investoren vor allem am Wohl der Mieter interessiert sind“, so Michèle Pfister, Ortssprecherin der Partei DIE LINKE Heidelberg. Der Verkauf der 377 Sozialwohnungen in der Emmertsgrundpassage und am Jellinekplatz gießt weiter Öl ins Feuer das Heidelberger Wohnungsmarktes und trägt zur Verdrängung kleiner bis mittlerer Einkommen aus der Stadt bei. „Die Mietpreise werden spätestens dann steigen, wenn die Sozialbindung in acht Jahren ausläuft.“

Deshalb muss bei den angekündigten Sanierungen darauf geachtet werden, dass keine zusätzliche Belastung für die Mieter entsteht, so Franky Hund für den Ortssprecherrat der Partei Die Linke: „Viele Menschen bis in die mittleren Einkommen hinein können sich jetzt schon kaum ihre Miete leisten.“ So können auch scheinbar geringe Preissteigerungen den Wohnungsverlust bedeuten.

Es sei schon lange überfällig, dass die GGH den Wohnungsbestand massiv erhöht. „Hier wurde eine Chance vertan, Wohnen in Heidelberg sozialer zu gestalten“, so Hund. Wohnen sei schließlich keine Ware.

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