LINKE begrüßt kostenlose Ausgabe von medizinischen Masken für Menschen mit Heidelberg-Pässen

Eine ausgepackte FFP2-Maske auf einem Tisch


Anlässlich der verschärfte Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen begrüßt die Fraktion DIE LINKE, dass ihre Forderung nach einer kostenlose Ausgabe an Menschen mit Heidelberg-Pässen nun von der Stadt Heidelberg umgesetzt wird.


Stadträtin und Landtagskandidatin Sahra Mirow moniert, dass Alleinerziehende oder Hartz-IV-Empfänger in eine Notlage geraten seien, die von Bund und Land sträflich übersehen werde. „Das Menschen mit einem Heidelberg-Pass oder einem Heidelberg-Pass+ 20 medizinische Masken kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen ist richtig und wichtig und dennoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Geringverdienende oder Menschen in Armut werden von Bund und Land hängen gelassen. Geld ist für alle da – nur nicht für die Ärmsten. Das ist ein sozialpolitischer Offenbarungseid für Schwarz, Rot und Grün“, so Mirow.


Dem pflichtet Stadtrat Bernd Zieger bei: „Die Kommunen werden viele Lasten bei der Bewältigung der Corona-Krise alleine tragen. Daher haben wir im Stadtrat einen Antrag auf kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken an Heidelberg-Pass-Berechtigte eingebracht. Es freut mich, dass die Stadt so schnell reagiert“.


Stadträtin Zara Kiziltas gibt zu bedenken, dass medizinische Masken Einwegartikel seien und 20 Stück zudem schnell verbraucht. „Zum wirksamen Schutz von uns allen vor Aerosolen ist es nötig, dass dies nicht am Geldbeutel scheitert. Bund und Land müssen nun schnell handeln, damit alle Menschen ausreichend mit medizinischen Masken versorgt werden“, so Kiziltas.