Schlagwort: Abschiebung

Benefizveranstaltung für Familie Ramadani

18. April 2018  Stadtblatt
Refugees Welcome

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Auch drei Monate nach der gewaltsamen Abschiebung der Familie Ramadani aus Rohrbach fordern wir, dass die Stadt eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25b Aufenthaltsgesetz erteilt.

Zur Unterstützung der Ramadanis fand am 15. April eine gut besuchte Benefizveranstaltung im Evangelischen Gemeindezentrum statt. Dabei wurde vom Besuch der Ramadanis durch Rohrbacher im serbischen Subotica berichtet.

Die Wohnungs- und Lebenslage der ca. 500.000 in Serbien lebenden Roma ist von starken Diskriminierungen und Verfolgungen geprägt. Sie bekommen kaum Arbeit, leben in Wohnungen ohne Strom und Kanalisation und können oft keinen Schulabschluss erreichen.

Gewaltsame Abschiebungen in die Balkanländer lehnen wir ab.

Nein zur Abschiebung der Familie R. aus Rohrbach!

27. Februar 2018  Stadtblatt
Abschiebung
CC0 Creative Commons

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Die Abschiebung der Familie R. aus Rohrbach lehnen wir als Fraktion DIE LINKE/PIRATEN ab und unterstützen die Unterschriftensammlung für die Rückkehr der Familie.

Seit 6 Jahren lebt ein junges Ehepaar aus Serbien mit 4 kleinen Kindern in Heidelberg. Sie sind mittlerweile gut integriert, der Vater hatte gerade einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Kurz vor Arbeitsaufnahme erfolgte nachts die gewaltsame Abschiebung mit einem Großaufgebot an Polizisten in Rohrbach.

Wir wehren uns entschieden gegen diese Praxis, weil sie gegen menschliche Grundrechte verstößt und fordern, dass die Stadt alle Möglichkeiten zur Rückkehr der Familie ausschöpft und eine  Aufenthaltserlaubnis nach § 25b Aufenthaltsgesetz erteilt.

Nähere Infos dazu gibt es hier: http://www.derpunker.de

So sieht Solidarität aus

04. März 2015  Presseerklärungen

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 4. März 2015. Anfang letzter Woche haben über 100 Demonstranten die Abschiebung zweier Geflüchteter aus der Unterkunft in der Hardtstraße verhindert. Diese waren Teil einer landesweiten Sammelabschiebung nach Serbien und Mazedonien, die nun „sichere Herkunftsstaaten“ sein sollen – die Realität sieht aber anders aus. Sammelabschiebungen im Winter, mitunter ohne konkrete Prüfung der individuellen Situation der Betroffenen in den Zielländern, sind ungeheuerlich und sollten in einer Grün-Roten Landesregierung der Vergangenheit angehören.

Wir möchten unseren engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihr Engagement danken. Wenn wir etwas aus der Pegida-Bewegung gelernt haben sollten, dann dieses, dass kein Mensch illegal ist.