Schlagwort: Sahra Mirow

Ankunftszentrum ist keine Autobahnraststätte

26. Oktober 2018  Presseerklärungen
PHV
Weiter abgelegen als das PHV geht es kaum. Dachte man jedenfalls ... Foto by Vs Heidelberg Photos (CC BY-SA 2.0)

Presseerklärung von DIE LINKE/PIRATEN im Heidelberger Gemeinderat

Dem Ansinnen des Landesinnenministeriums, in den Wolfsgärten das neue Ankunftszentrum zur Registrierung von Flüchtlingen einzurichten, erteilt die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN eine deutliche Absage.

Das Gewann Wolfsgärten ist kein humaner Ort für ein dauerhaftes Ankunftszentrum, sondern bestenfalls für eine Autobahnraststätte“, so Fraktionschefin Sahra Mirow. „Haben die Planer überhaupt bedacht, was es für die Betroffenen bedeutet, auf einer abgelegenen und unwirtlichen Fläche zwischen Auto- und Eisenbahn, weit weg von der Stadt untergebracht zu werden?“, so Mirow weiter.

Stadtratskollege Bernd Zieger hält zudem das damit gesendete politische Signal für fatal: „Das ist nicht die Art von Willkommenssignal, dass zu einer offenen Stadt passt. Es stimmt nun einmal nicht, dass die Ankommenden dort nur wenige Tage verbringen. Dieser Idealfall ist nicht die Regel. Vielmehr liegt die durchschnittliche Verweildauer bei mehreren Wochen“, so Zieger.

Die Fraktion plädiert stattdessen dafür, das Ankunftszentrum auf einer kleineren Fläche in PHV zu belassen und das Land finanziell bei der Gestaltung auch finanziell zu beteiligen. „Diesen Vorschlag halte ich von den bisherigen Optionen für die beste und humanste Lösung“, ergänzt Stadtrat Alexander Schestag.

Stadträte Mirow und Zieger jetzt Mitglieder der Heidelberger Energiegenossenschaft

14. September 2018  Presseerklärungen
Sahra Mirow und Bernd Zieger - Mitglieder der Heidelberger Energiegenossenschaft

Seit dieser Woche ist mit Bernd Zieger nun auch der zweite LINKE-Stadtrat Mitglied der Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG). Die Fraktionsvorsitzende der LINKE/Piraten im Heidelberger Gemeinderat, Sahra Mirow, war bereits im Juni im Rahmen der Vorstellung des Quartierskonzepts für das Wohnprojekt konvisionär beigetreten.

Ziel der HEG ist, den Wandel zu 100 % erneuerbaren Energien voranzutreiben und zu gestalten sowie die nachhaltige Energieversorgung durch Teilhabe erlebbar zu machen. Derzeit betreibt die HEG 13 Fotovoltaikanlagen in Heidelberg und Umgebung und hat bereits ca. zwei Millionen Euro investiert.

„Es ist für mich nur konsequent, meinen Strom von der lokalen Genossenschaft zu beziehen und so die Energiewende vor Ort zu unterstützen,“ so Mirow bei ihrem Beitritt im Juni. Stadtratskollege Zieger ergänzte: „Jeder von uns kann seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Statt weiter wie im Hambacher Forst Waldgebiete für den Braunkohletagebau zu roden, stehen wir als Gesellschaft in der Verantwortung, Energiequellen zu erschließen, die zu 100 % erneuerbar sind.“

Machen auch Sie mit bei der Heidelberger Energiegenossenschaft! Weitere Infos unter: https://www.heidelberger-energiegenossenschaft.de/mitmachen

Politischer Aschermittwoch mit Richard Pitterle und Sahra Mirow

15. Februar 2018  Veranstaltungen

Steuern an Aschermittwoch? – Gewagt aber interessant!

Zum Politischen Aschermittwoch eine Veranstaltung zum Thema Steuerhinterziehung zu machen, mag der einen oder dem anderen mutig erscheinen. DIE LINKE Heidelberg hat es aber gewagt und ist auf reges Interesse gestoßen. Ungebrochen ist die Empörung der Menschen über die Schamlosigkeit, mit der der Fiskus um Milliardenbeträge erleichtert wurde. Die sogenannten Cum/Ex-Geschäfte, bei der eine Aktie, auf die nur einmal Kapitalertragssteuer gezahlt wurde, durch die Zurechnung an mehrere (wirtschaftliche) Eigentümer auch eine mehrfache Steuererstattung erhielt, ist ein Skandal ohnegleichen. Hier zeigt sich ein offensichtliches Versagen der Finanzverwaltung, aber auch der unübersehbare Einfluss der Finanzlobby.

Panama- & Paradise-Papers

Die Panama und Paradiese Papers haben zudem ans Licht gebracht, in welchem Ausmaß Unternehmen und Einzelpersonen ihr Vermögen um die Steuerpflicht herumschleusen. Das ist auch wenig verwunderlich wenn man bedenkt, wie gering die Strafen für derartige Vergehen eigentlich bemessen sind.
DIE LINKE fordert deswegen, dass Steueroasen und Steuerparadiese endlich konsequent stillgelegt werden. Bei der geschätzten Steuerhinterziehung alleine in Deutschland wäre es schließlich naheliegend, dass der Steuervollzug gestärkt wird, um mehr finanziellen Spielraum für notwenige Investitionen in Bildung und Gesundheit zu schaffen. Mit ihrer Forderung nach einem wirkungsvollen Instrument im Kampf gegen die Steuerhinterziehung, wie beispielsweise einer Bundesfinanzpolizei, steht DIE LINKE aber leider alleine da.

Steuerpolitik am Aschermittwoch? – Das geht – mit links!

Die rund 40 Besucherinnen und Besucher aber waren sich einig: Hier muss sich dringend etwas tun. Und so wurden auch vielfältige Fragen gestellt, die Richard Pitterle, ehemaliger MdB und Steuerexperte, detail- und kenntnisreich beantwortete. Bei Salsa-Musik und Cocktails im Anschluss gingen die Debatten weiter und so war man sich am Ende in einem einig: Steuerpolitik am Aschermittwoch? Das geht – mit links!

Trotz Rechtsruck – 10,43 % für die LINKE in Heidelberg

25. September 2017  Aktuelles
Bundestagswahl 2017

Wir danken den Wählerinnen und Wählern und vor allem den vielen unermüdlichen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern! Sie haben dafür gesorgt, dass die Themen, die den Menschen unter den Nägeln brennen, auch Gegenstand des Wahlkampfes geworden sind.

Besonderer Dank gilt auch unserer Direktkandidatin Sahra Mirow, die sich bei Dutzenden Podiumsdiskussionen, Infoständen und Interviews den Fragen der Heidelberger Bürger*innen gestellt und für ein soziales und weltoffenes Heidelberg gekämpft hat.

Trotz des heftigen bundesweiten Rechtsrucks erhielt die LINKE in Heidelberg 10,43 % der Zweitstimmen und somit 3,5 % mehr als noch vor vier Jahren. Auch das Ergebnis im gesamten Wahlkreis 274 legte mit einem Plus von 2,67 Prozentpunkten deutlich auf insgesamt 8,33 % zu.

Wir werden weiter für Toleranz und Vielfalt kämpfen und uns für bezahlbare Mieten, gute Arbeit, bessere Bildung und eine armutsfeste Rente einsetzen!

Weitere Ergebnisse finden Sie hier: Ergebnisse der Bundestagswahl 2017

RNF-Kandidatencheck mit Sahra Mirow

12. September 2017  Aktuelles

Sahra Mirow im Interview mit dem Rhein-Neckar-Fernsehen:

Quelle: http://www.rnf.de/wahlkreis-274/

Betriebliche Altersversorgung darf kein Lückenbüßer sein

27. Mai 2017  Veranstaltungen

Vertrauensleute der IG Metall Heidelberg luden zur Podiumsdiskussion über Rentenkonzepte

Rente

Sahra Mirow (Mitte), Bundestagswahlkandidatin aus Heidelberg, erntete viel Beifall für die rentenpolitischen Vorschläge der Linkspartei

Es sollte eine informative Diskussion zwischen einem Vertreter der IG Metall und den Kandidaten der Parteien zur Bundestagswahl  werden.  Alle im Bundestag vertretenen Parteien waren am 9. Mai zur Podiumsdiskussion der Vertrauensleute in das Gesellschaftshaus im Pfaffengrund eingeladen. Aber CDU und Grüne zeigten nur geringes Interesse an diesem Thema und an den Vorschlägen der Gewerkschafter. Anders lässt es sich nicht interpretieren, dass sie  lediglich Vertreter ihrer dritten Garde aus der Landes- bzw. Kommunalpolitik ins Rennen schickten, die wenig Kompetenz und noch weniger Leidenschaft bei diesem Thema ausstrahlten.

Blankes Entsetzen zeigte sich indessen bei den Anhängern des SPD Kandidaten Lothar Binding, als dieser – ohne weitere Erklärungen abzugeben – noch vor dem Beginn der Veranstaltung den Saal  mit seinen inzwischen gut 100 versammelten Gästen wieder verließ und sich so eine peinliche Lücke auf dem Podium auftat: Der Stuhl für den SPD – Vertreter blieb leer.

Am Ende kam nur die Vertreterin der Partei DIE LINKE. aus dem Wahlkreis Heidelberg, Sahra Mirow, als Kandidatin auf das Podium.

Das Vorstandsmitglied der IG Metall, Hans-Jürgen Urban stellte zu Beginn der Veranstaltung die rentenpolitischen Positionen der IG Metall vor. Anschließend wurden die Parteienvertreter aufgefordert, zu Urbans Aussagen Stellung zu beziehen. Das gelang nicht allen Parteienvertretern.

Die Aussagen der  CDU- bzw. Grünen- Vertreter blieben bei ihren Antworten auffällig nebulös. Sie äußerten sich zum Verdruss des Publikums nicht selten sachfremd. 

Vom Moderator des Abends, Einhart Klucke  auf konkrete Positionen der IG Metall angesprochen, gaben sie vor, nur als Privatpersonen sprechen zu können, da die Wahlprogramme ihrer Parteien noch nicht vorliegen würden. Erst auf mehrfache Nachfrage schlossen sie sich der Forderung der IG Metall nach einer paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Altersrente an. Sie ließen aber die Frage aus dem Publikum unbeantwortet, wie sie diese Position in ihren jeweiligen Bundestagsfraktionen durchsetzen wollten.

Einzig die Kandidatin der Partei DIE LINKE., Sahra Mirow wurde bei ihren Antworten konkret und erntete dafür auch den meisten Beifall aus dem Publikum. Sie verlangte in ihren Wortbeiträgen, dass das Sicherungs­niveau der gesetzlichen Rente wieder auf 53 % erhöht werden müsste. Es sei ein Solidarausgleich für die Bezieher von Niedriglohn erforderlich: Zeiten niedriger Löhne seien auszugleichen. Weiterhin wies sie auf das zunehmende Problem der Altersarmut hin, das wir heute aber schon hätten:

„Wir brauchen eine generelle Erwerbstätigenversicherung, um Altersarmut zu vermeiden. Mehr Einkommensgruppen müssen zur Einzahlung in die Gesetzliche Rentenversicherung  verpflichtet werden“, forderte Mirow im Laufe der Diskussion.

Zur Vermeidung von Altersarmut müsse es außerdem eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro im Monat  geben. Ausbildungszeiten, Zeiten der Erwerbslosigkeit, der Kindererziehung und Pflege seien anzuerkennen bzw. absichern. Mütter sollten drei Entgeltpunkte für jedes Kind auf ihrem Rentenkonto gutgeschrieben bekommen.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung sei aufzuheben und gleichzeitig müsse eine Rentenobergrenze festgelegt werden, führte Mirow während ihrer Beiträge aus. Eine kapitalgedeckte betriebliche Altersvorsorge lehnte Mirow als den falschen Weg ab, da diese hohe Unsicherheiten für die Begünstigten mit sich brächten.

Die Riester Rente aber, so Mirow, gehört abgeschafft und erworbene Ansprüche müssen in die gesetzliche Rentenversicherung überführt werden.

 

Wem nützte eigentlich die „Riester“- Rente?

Riester war ein Milliardengeschenk an die Versicherungswirtschaft – und das auf Kosten von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen und auch auf Steuerkosten. 

Insbesondere den prekär und schlecht entlohnten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wurde gesagt, sie müssten privat vorsorgen, um eine Rente über Grundsicherungsniveau zu erhalten. Viele mussten ihre Verträge dann aber wieder kündigen, da sie sich die private Vorsorge schlichtweg nicht leisten konnten. Im Endeffekt haben sie damit die Versicherungsgesellschaft subventioniert, denn häufig wurden die bis dato getätigten Beiträge mit den viel zu hohen Verwaltungskosten (15-20%, im Vergleich GRV: 1,5%) verrechnet.

Versorgungsansprüche wurden also erst nach einer gewissen Einzahlungsdauer erworben. Für die Versicherungswirtschaft war das ein Milliardengeschäft!

Unsere Forderungen zur Rentenpolitik

Rente

Bundestagswahl 2017: Rentenpolitische Forderungen der Partei DIE LINKE

 

DIE LINKE. macht Politik für die Menschen – nicht für Konzerne!

Mehr zur Bundestagswahl 2017 finden Sie hier: http://dielinke-hd.de/bundestagswahl-2017/.

 

Weitergehende Informationen zum Thema „Privatisierung des Rentensystems“

 

Phoenix Dokumentation „Rentenangst – Der Kampf um die gesetzliche Altersvorsorge“

In einer bemerkenswerten Dokumentation hat Phoenix 2006 die wirtschaftlichen Interessen großer Versicherungskonzerne und ihre enge Verpflechtung mit führenden Politikern aufgezeigt. Der Inhalt des Films hat bis heute nichts von seiner Brisanz und Aktualität verloren.

Zu den Berichten der IG Metall in Heidelberg:


„Mehr Rente – mehr Zukunft“:

Vorschaubild

10.05.2017 IG Metall Heidelberg macht Druck auf Parteien

 

Interview mit Hans-Jürgen Urban „Privatrenten sind der falsche Weg“ Komplette Meldung anzeigen

Mietzuschüsse sind zu gering

03. Mai 2017  Stadtblatt
Mietzuschüsse
Bild: Neonstar, Sozialgericht Mannheim CC BY-SA 3.0

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Heidelberg, 03. Mai 2017
Der Heidelberger Mietmarkt ist angespannt. Besonders betroffen sind Hartz-IV-Empfänger/innen, die kaum „angemessene“ Wohnungen finden – also Wohnungen, deren Warmmiete unter dem von der Stadt veranschlagten Maximalwert liegt. So mussten 2015 1200 Haushalte im Schnitt monatlich 80 € zur Miete zuzahlen – für die Betroffenen viel Geld.
2015 hatten wir daher gefordert, dass die Stadt ein neues schlüssiges Konzept zur Berechnung erstellen soll, das der tatsächlichen Lage Rechnung trägt. Nun hat das Sozialgericht Mannheim in einem ersten Urteil (Aktenzeichen S 9 So 1237/14) die aktuelle Berechnungsgrundlage der Stadt als nicht schlüssig verworfen. Dies gilt auch für Rentner/innen, die Leistungen nach SGB XII (Grundsicherung) erhalten.
Für die Stadt heißt es jetzt handeln!

DER JUNGE KARL MARX – Offizieller Kinotrailer

24. Februar 2017  Veranstaltungen

Ab 02. März läuft DER JUNGE KARL MARX auch in Heidelberg. Ab 19 Uhr werden Gregor Gysi und Sahra Mirow den Film im Kino „Gloria“ vorstellen.

 

Sahra Mirow bewirbt sich für Landesliste

25. November 2016  Aktuelles
Sahra Mirow

Sahra Mirow

  • Geb. 1984 in Lübeck
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Michael Schlecht, MdB
  • Studium: Ostasienwissenschaften und Archäologie
  • Stadträtin und Fraktionsvorsitzende in Heidelberg
  • Ausschüsse: Sozial- und Jugendausschuss
  • Die Linke: geschäftsführender Landesvorstand, Kreisvorstand,
    LAG Frauen, LAG Demokratie und Bürgerrechte, LAG Betrieb und Gewerkschaft, LAG Frieden
  • Friedenspolitisches Bündnis Heidelberg
  • Mitgliedschaften: Rosa-Luxemburg-Stiftung (BW und Bund), Gewerkschaft Ver.di, Mehr Demokratie e.V., LobbyControl

  Gerecht und solidarisch – Vorfahrt für Soziales

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Hoch die Bürgersteige

09. November 2016  Presseerklärungen
Heidelberg Altstadt

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 09. November 2016. Bei Thema Lärm in der geht es derzeit laut her. Unsere Fraktionsvorsitzende Sahra Mirow hat dem Stadtblatt darum einen Artikel zu diesem Thema gewidmet.

Die Ergebnisse des Lärmgutachtens im Kneipengebiet der Altstadt sind offenbar so deutlich, dass eine Verlängerung der Sperrstunden unumgänglich scheint. Nun war es stets bekannt, dass es hier aufgrund der vielen feiernden jungen Menschen durchaus laut wird – in einer Uni-Stadt kein neues Phänomen. Wie aber nun weiter? Schließlich kommt es nicht von ungefähr, dass sich viele der Nachtaktivitäten auf die Untere Straße konzentrieren.

Kulturangebote für junge Menschen verschwinden nach und nach aus der Altstadt. Als DIE LINKE/PIRATEN sehen wir deswegen die Stadt in der Verantwortung, neue – auch kommerzfreie – Räume für Jugendkultur zu schaffen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wäre zum Beispiel die Bereitstellung von Räumlichkeiten für ein neues Autonomes Zentrum, wie von OB Weber einst versprochen.