Sozialpolitisch ein großer Schritt

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Armut hat viele Facetten und die Mittel, um sie zu bekämpfen, liegen leider allzu oft auf Bundesebene. Anders bei den Mietzuschüssen für SGB II (Hartz IV) und SGB XII Empfangende. Hier bestimmen die Kommunen wie bedarfsdeckend dieser Zuschuss ausfällt. Seit 2015 sind wir als DIE LINKE hier dran, denn Anfangs mussten in Heidelberg 1200 Bedarfsgemeinschaften für ihre Miete draufzahlen, im Schnitt gingen 82 Euro vom Existenzminimum ab. Das ist natürlich für die Betroffenen sehr problematisch. In den vergangenen Jahren konnten wir nun in zwei Schritten Verbesserungen bewirken, so dass sich die Zahl der Betroffenen jeweils halbiert hat. Nun müssen noch 300 draufzahlen, ein großer sozialpolitischer Erfolg für Heidelberg. Natürlich sind das aber immer noch zu viele, wir bleiben also dran!

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