Wohnwende nicht mehr hinauszögern!

Michèle Pfister, Ortssprecherin der Partei DIE LINKE, kritisiert die Stadtverwaltung für ihre Blockadehaltung gegenüber dem Einwohnerantrag zur Wohnwende: „Der Gemeinderat und die Heidelberger Bevölkerung steht mehrheitlich hinter dem Antrag.“ Kontraproduktiv und unrealistisch sei nicht der Antrag, sondern, dass Teile der Stadtverwaltung und der GGH sich gegen die Lösungsvorschläge stellen würden.

Der Einwohnerantrag würde auch verabscheide, weil Beschlüsse, wie zum Beispiel auch das Handlungsprogramm Wohnen, nicht konsequent umgesetzt worden sind. Franky Hund, Ortssprecher der Partei, verweist erneut auf den Kauf der Sozialwohnungen am Jellinekplatz, bei dem die GGH zuschlagen hätte müssen.  „Wenn gesagt wurde, wir erweitern den Bestand der GGH, aber dann nichts passiert, dann ist das nicht konsequent.“ Statt sich um die Bedürfnisse der Menschen in den Wohnungen zu sorgen, würde jetzt erstmal auf den Profit geachtet. Das würde zu Verdrängung und weiterer Preissteigerung auf dem Wohnungsmarkt führen.