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Hinaus zum Ostermarsch: Gegen Wehrpflicht und Aufrüstung!

Die Linke Heidelberg

Die Linke Ortsverband Heidelberg ruft zur Teilnahme am Ostermarsch auf, um gegen Krieg und Militarisierung zu protestieren. Wir fordern: Diplomatie statt Kriegspolitik, Investitionen in die Zukunft statt Milliarden für Aufrüstung!

Die Linke Ortsverband Heidelberg ruft zur Teilnahme am Ostermarsch auf, um gegen Krieg und Militarisierung zu protestieren. Wir fordern: Diplomatie statt Kriegspolitik, Investitionen in die Zukunft statt Milliarden für Aufrüstung!

Wir stehen an einem historischen Wendepunkt. Die globale Konkurrenz um Macht, Märkte und Ressourcen verschärft sich. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine bringt menschliches Leid und erschüttert die internationale Ordnung. Mit Donald Trump kehrt Unberechenbarkeit in die US-Außenpolitik zurück. Zugleich agiert auch die NATO machtpolitisch. Deutschland sowie die EU verschärfen Konflikte durch Abhängigkeiten, Waffenexporte und die Unterstützung autoritärer Regime.

 Weltweit sterben Hunderttausende Menschen durch Waffengewalt, und die Angst vor Krieg wächst.Die angespannte internationale Lage führt innerhalb der europäischen Staaten zu einem Überbietungswettbewerb in der Aufrüstung, der nur die Rüstungsindustrie begünstigt. In Deutschland droht die größte Militarisierung seit dem Zweiten Weltkrieg, da Union, SPD und Grüne der Bundeswehr einen Blankoscheck für Aufrüstung ausgestellt und die „Schuldenbremse“ nur für militärische Zwecke gelockert haben.

Die Linke stellt sich diesem Aufrüstungswahn entgegen und setzt auf eine friedliche, demokratische Außenpolitik, die internationale Solidarität über Profitinteressen stellt. Eine Politik, die Internationalismus voranstellt und keinerlei imperialistische Ansprüche oder zwischenstaatliche Aggressionen duldet. Sei es in der Ukraine, Palästina oder Erdogans Krieg in Kurdistan.

Wir stehen ebenfalls hinter dem Recht auf Kriegsdienstverweigerung und verurteilen die Debatte zur Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland scharf. Damit stehen wir auch solidarisch hinter Kriegsdienstverweigern aus Russland, der Ukraine und Israel und fordern Asyl für Menschen, die aufgrund ihrer Weigerung, im Krieg zu kämpfen, fliehen müssen.

Daher fordern wir:

  • Aufrüstung und Militarisierung stoppen
  • Abschaffung der Schuldenbremse, um in soziale Infrastruktur und Klimaschutz zu investieren
  • Keine Wiedereinführung der Wehrpflicht
  • Keine US-Mittelstreckenraketen in Deutschland
  • Ein Verbot von Rüstungsexporten
  • Diplomatie und Verhandlungen für einen nachhaltigen Frieden in der Ukraine sowie Palästina

Hoch die internationale Solidarität!

16.04.2025

Der Ortsvorstand Die Linke Heidelberg

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