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Kreisweites Sommerfest am 13.9.2026 in Heidelberg

Unter dem Titel „Miteinander statt Gegeneinander“ veranstaltet Die Linke KV Heidelberg / Bad. Bergstr. in Kooperation mit dem Café Leitstelle ein solidarisches Sommerfest. Das Fest möchte ein Zeichen gegen die soziale Kälte Bundesregierung und der rechtsextremen AfD setzen. Highlight des Festes sind der Live-Auftritt von Morris Infante und eines Überraschungsartists. 

Ein Quiz sowie Reden durch die Heidelberger Bundestagsabgeordnete Sahra Mirow und weitere Gäste ergänzen das Programm.

Auf Spendenbasis wird es auf dem Fest gegrillte Würstchen, kühle Getränke und warme Waffeln geben. Auch sonst wird das Fest barrierearm. Mit einem Kinderschminken sorgen wir dafür, dass sich Kinder und Familien auf dem Fest willkommen fühlen.

Das Fest wird im Stil eines Straßenfestes im Emil-Maier-Park in Bergheim stattfinden. Bei Infoständen können sich die Gäste unter anderen über die geplanten Proteste gegen die Sozialstaatskürzungen am 26.09. informieren.

Bei Regen verlagert sich das Fest in das Café Leitstelle.

Los geht es am Sonntag, den 13. September um 15:00. Um 21:00 Uhr endet das Fest.

"Es reicht!", Sozialprotest Heidelberg am 27.7

Starker Auftakt des Sozialprotest Bündnis Heidelbergs

Gemeinsam gegen Sozialabbau, Aufrüstung und Rechtsruck

Über 1000 Menschen demonstrierten vielfältig und kämpferisch. Bisher größter Heidelberger Protest gegen die Politik der Bundesregierung des Sozialprotest-Bündnis Heidelberg.

Mehrere hunderten Menschen zogen vergangenen Montagabend von der Schwanenteichanlage zum Universitätsplatz Heidelberg, um gegen den historischen Angriff auf die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland protestieren. Aufgerufen hatte dazu ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Initiativen, den Gewerkschaften ver.di und GEW, sozialen Bewegungen und politischen Organisationen.

Die Redner*innen kritisierten in ihren Redebeiträgen eine „Agenda 2030“ im Zuge derer in der Gesundheitsversorgung, beim Wohngeld, der Rente und Pflege Milliarden gekürzt wird. Ein Sparhaushaushalt habe die Bundesregierung trotzdem nicht beschlossen, da die hunderten Milliarden die zusätzlich in die Aufrüstung fließen, die Kürzungen beim Sozialen beim weiten übersteigt.

Ein Thema, das viele Demonstrierende dabei bewegte, waren die Kürzungen in der Psychotherapie. Das Aktionsbündnis Psychotherapie wies darauf hin, dass viele Studierende der Psychologie aktuell wegen den Kürzungen überlegen, ihr Studium hinzuschmeißen, weil die Bundesregierung ihre berufliche Perspektive verbaut. Auch Themen wie Sozialkürzungen im kommunalen Haushalt, Gewalt gegen Frauen oder die sich durch die Kürzungen verschlechternde Situation von Menschen mit Behinderung wurde angesprochen.

Immer wieder stellten Redner*innen dabei auch einen Zusammenhang zwischen dem Kapitalismus und den Sozialkürzungen her. Da in Deutschland die Profite der Unternehmen aktuell nicht mehr sprudeln, glaube die Bundesregierung nun bei den Menschen kürzen und den Arbeitnehmerschutz beschneiden zu müssen. Dies stehe aber im Widerspruch zur steigenden Zahl der Milliardäre.

Zu den Unterstützer*innen des Bündnisses gehörten unter anderem die Montagsdemo Heidelberg, Die Linke Heidelberg, das OAT Heidelberg, Bibez e.V. und das Queerfeministische Kollektiv. Auch der Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V., die Mieter*inneninitiative Höllenstein und das Aktionsbündnis Psychotherapie sowie viele weiter unterstützen den Protest.

Die Abschlusskundgebung endete mit Live-Musik am Universitätsplatz und der Möglichkeit sich an diversen Ständen über die Arbeit der jeweiligen Unterstützer:innen der Demonstration zu informieren. Die Demonstration war der bisher größte Protest gegen die Kürzungspolitik der aktuellen Bundesregierung.

Einweihungsfeier des Sophie-Berlinghof-Platz in Handschuhsheim

Die Linke Heidelberg

Die VVN-BdA, Die Linke, SPD, Bunte Linke, Linksjugend ['solid], der DGB und das Friedensbündnis laden ein zur Einweihungsfeier und Enthüllung des neuen Schildes „Sophie-Berlinghof-Platz“. Auf dem Programm stehen Redebeiträge, Grußworte und musikalische Begleitung.

Mittwoch 30.07.2025 I 18 Uhr
Sophie-Berlinghof-Platz
Mühltalstraße, Ecke Waldweg/Bergstraße

Hintergrund

Karl Kollnig (1910-2003) war während der Nazi-Herrschaft SA-Rotten- und Scharführer, Mitglied der NSDAP und Verfasser völkischer und antisemitischer Schriften. Später war er bis 1975 Rektor und Prorektor an der Pädagogischen Hochschule. Die Kommission für Straßenbenennungen hat 2023 vorgeschlagen, den Platz in Handschuhsheim auf Grund der Nazi-Vergangenheit Kollnigs umzubenennen. Ein früheres Bezirksbeiratsmitglied der Linken hat darauf den Vorschlag eingereicht, den Platz nach der Antifaschistin und Kommunistin Sophie Berlinghof (1910-2002) zu benennen, beigefügt ihr von der VVN-BdA Heidelberg erstellter Lebenslauf.

Sophie stand schon mit 22 Jahren im kommunistischen Widerstand, Vater Karl Kuhn und Sophies späterer Mann Hans Berlinghof waren in der KPD. 1933 wurde Sophie von den Nazis zeitweise in »Schutzhaft« ins Gefängnis „Fauler Pelz“ gesteckt. Von 1947 bis zum Verbot der Partei 1956 war sie für die KPD im Gemeinderat. Auch danach war sie für ihr soziales Engagement nicht nur im Stadtteil Handschuhsheim, in dem sie über 85 Jahre wohnte, beliebt. Ihr kleiner Obstladen war Anlaufstelle für die Bevölkerung. Als langjährige Sprecherin der örtlichen VVN-BdA führte sie bis ins hohe Alter antifaschistische Stadtrundgänge durch und berichtete als Zeitzeugin über die Gräueltaten der Nazis und den Widerstand gegen Faschismus und Krieg.

Die Stadtverwaltung erklärte in einer mehrseitigen „Stellungnahme“ zum Antrag Berlinghof in unsäglicher Gleichsetzungsmanier („links gleich rechts“): „Personen, von denen Positionen bekannt sind, die im Widerspruch zu seit 1918 in Deutschland verwirklichten demokratischen Wertvorstellungen stehen, kamen für eine Neubenennung nicht in Frage.“ Gegen Berlinghof spreche ihr Engagement in der KPD, einer Partei, die angeblich „die Weimarer Republik und die Demokratie wie die NSDAP bekämpft“ habe.

VVN-BdA und Die Linke widerlegten die Behauptungen und Verleumdungen in einem in der Stadt verteilten Flugblatt. Die Kreisvorstände von DGB und GEW beschlossen den Antrag zu
unterstützen. In der entscheidenden Gemeinderatssitzung am 20. Februar verwahrte sich auch ein Großneffe von Sophie gegen die Herabwürdigung seiner Verwandten. Gemeinderatsmitglieder erinnerten daran, dass Sophie Berlinghof vor 25 Jahren an ihrem 90. Geburtstag von der damaligen Oberbürgermeisterin geehrt und in der Presse als »Vorbild für alle« bezeichnet wurde. Sie habe die Benennung verdient.

SPD, Die Linke/Bunte Linke und GAL brachten den Vorschlag erneut ein, beantragten außerdem, eine nach dem Nazi-unterstützer Friedrich Endemann benannte Straße in der Weststadt nach dem Widerstandskämpfer Emil Henk (SPD) zu benennen. Nach Annahme dieses Antrags stimmten nach längerer Debatte 22 von 42 anwesenden Gemeinderatsmitgliedern auch für den Sophie-Berlinghof-Platz: SPD, Die Linke /Bunte Linke, die Einzelstadträte von GAL und „Die Partei“ sowie die größte Fraktion der Grünen. Antifaschismus und Erinnerungsarbeit „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ wurden gestärkt.

Anfahrt:
Ab Straßenbahn-Haltestelle Hans-Thoma-Platz mit Kleinbus-Linie 38 (Abfahrt 16.40 Uhr, 17.10 und 17.40 Uhr) bis Haltestelle Rolloßweg oder Am Zapfenberg.

Bildquelle: Stadtarchiv Heidleberg

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Große Friedensdemo in Stuttgart

00:00 - 00:00 / Stuttgart / Bundesweite Friedensdemonstration in Stuttgart mit einem Redebeitrag von Özlem Demirel. Eine gemeinsame Anreise ab Heidelberg Hauptbahnhof ist möglich. Eine genaue Uhrzeit wurde nicht angegeben.

Offene Fraktionssitzung Die Linke/Bunte Linke Heidelberg

18:00 - 20:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

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Ortsvorstandssitzung Dossenheim

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Mitgliederversammlung Ortsverband Dossenheim

20:00 - 21:00 / Rathaussaal, Rathausplatz 1, 69221 Dossenheim / Öffentliche Mitgliederversammlung

linksjugend ['solid] Heidelberg Plenum

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Von Linken für Linke: Input/Diskussion/Workshop

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Gemeinderatssitzung zum Start des Bürgerentscheids

18:00 - 23:59 / Rathaus Schriesheim / Der Gemeinderat entscheidet in seiner Sitzung über den Start des Bürgerentscheids.

Orga Treffen / Ortsvorstandssitzung Heidelberg (HYBRID)

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linksjugend ['solid] Heidelberg Plenum

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Infostand Kirchheim

15:00 - 18:00 / Odenwaldplatz, HD-Kirchheim

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11:00 - 14:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim / Frühstück mit veganen Optionen, entspannten Gesprächen und netten Menschen

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Aktuelles aus dem Landesverband

Die Linke Baden-Württemberg hat ihr selbst gestecktes Ziel, im Rahmen der Haustürgespräche bis zur Landtagwahl an 100.000 Haustüren zu klingeln, bereits drei Wochen vor der Wahl erreicht. Dazu erklärt Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl: „Dass wir unser Ziel, an 100.000 Haustüren zu klingeln bereits drei Wochen vor der Wahl erreicht haben, zeigt die unglaubliche Dynamik, die sich in unserem Landtagswahlkampf entwickelt hat. Haustürwahlkampf ist für uns kein Social Media-Trend oder PR-Gag: Über 30.000 Menschen in ganz Baden-Württemberg haben uns ihre Türen geöffnet. Sie haben uns erzählt, was sie im Alltag beschäftigt und welche Sorgen sie haben: die Mieten, die Heizkosten, die Bustickets und die Kitagebühren werden immer teurer. Deshalb steht für uns im Mittelpunkt, dass das Leben für die Menschen in Baden-Württemberg wieder bezahlbar werden muss. Dafür treten wir an und dafür werden wir uns im Landtag von Baden-Württemberg einsetzen.“ Weiterlesen

Zum internationalen Aktionstag „One Billion Rising“ gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 14. Februar sagt Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin der Linken zur Landtagswahl in Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg muss den Schutz von Frauen und Mädchen ernst nehmen. Das Land hält seine Verpflichtungen, die sich aus der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention ergeben, nicht ein. In Baden-Württemberg gibt es lediglich 876 Frauenhausplätze. Damit fehlen rund 2000 Frauenhausplätze. Damit belegt das reiche Land Baden-Württemberg im Ländervergleich einen hinteren Platz. Dieser Mangel kostet immer mehr Frauen ihr Leben. Erst am Dienstag wurde eine Frau in Schrozberg von ihrem Ehemann auf offener Straße erschossen. Wir sind traurig und wütend, dass noch immer viel zu wenig gegen Gewalt gegen Frauen unternommen wird. Doch wir sind nicht machtlos. Am 14. Februar können wir ein lautes Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen setzen und der Landesregierung deutlich machen, dass sie ihre… Weiterlesen

Unsere zweite landesweite Konferenz zum bundesweiten Programmprozess findet zum Thema Friedenssicherung am 07.11. in Mannheim statt. Weitere Infos… Weiterlesen

Landesausschuss

11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen

Aktuelles aus der Bundespartei

Zum aktuellen Koalitionskrach sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke: Weiterlesen

Zum Anlaufen des neuerlichen Tankrabatts erklärt die Vorsitzende der Linkspartei, Ines Schwerdtner: Weiterlesen

Nach der Aufkündigung von zehn Tarifverträgen durch VW sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke: Weiterlesen

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