Staatsterrorismus stoppen - Solidarität mit den Menschen im Iran und Rojava!

Die Linke Heidelberg

Die Menschen im Nahen und Mittleren Osten kommen nicht zur Ruhe. Während der Genozid an den Palästinenser*innen im Gaza-Streifen kein klares Ende findet, steht die Autonome Administration Nord- und Ostsyrien (AANES/Rojava) einmal wieder unter Belagerung. Es droht die ethnische Säuberung ganzer Landstriche. Schon jetzt sind Hunderttausende auf der Flucht. Gleichzeitig endete das Aufbegehren gegen das Mullah-Regime im Iran zum Jahreswechsel in einem blutigen Massaker: in gerade einmal 48 Stunden ermordeten die staatlichen Repressionskräfte mindestens 10.000, wahrscheinlich sogar weit mehr als 30.000 Menschen. Sowohl im Iran als auch in Syrien gehören die Kurd*innen dabei zu der Bevölkerungsgruppe, welche am schwersten von den staatlichen Verbrechen betroffen sind. 

Der ganze Nahe und Mittlerer Osten ordnet sich gerade neu. Egal ob Palästina, Syrien oder der Iran: ultranationalistische und islamistische Kräfte der Region versuchen ihre Interessen in der sichern, indem sie die Menschen, die sich ihnen widersetzen mit Staatsterror überziehen. Bei all diesen Verbrechen schaut der Westen weg, reagiert bestenfalls zögerlich und halbherzig oder ist nicht selten sogar der Komplize im Hintergrund: so wird etwa die Sanktionierung der iranischen Revolutionsgarden durch nicht wenige EU-Staaten blockiert und der syrische Übergangspräsident und Ex-Terrorist Ahmed Al-Sharaa wird durch den Westen legitimiert und durch die Zahlung von Aufbauhilfen für Syrien gestützt. An die ebenfalls in die Angriffe verwickelte Türkei liefert Deutschland weiterhin ohne Hemmungen massenhaft Waffen. 

Während vielen europäischen Staaten der Iran weiterhin als wichtiger Wirtschaftspartner gilt, wird im Falle Syriens von Seiten der Bundesregierung versucht, die Illusion einer neuen Stabilität nach Ende des Bürgerkrieges zu erzeugen, um dorthin möglichst viele Menschen abschieben zu können. Nicht selten werden von den Regierungen des Westens hierfür die Verbrechen in der Region geleugnet oder aber den Opfern des Staatsterrors für ihre Verfolgung eine Mitschuld gegeben.

Die fehlende Solidarität im Westen erleben wir auch hierzulande: so wird etwa der im Iran verhasste Sohn des einstigen Schahs hierzulande in den Leitmedien als möglicher künftiger Herrscher über den Iran hochgejubelt. Menschen, die öffentlich sich solidarisch mit den Palästinenser*innen erklären, werden sanktioniert und die kurdische Freiheitsbewegung wird ungeachtet des derzeit stattfindenden Friedensprozesses zwischen der PKK und dem türkischen Staat hierzulande weiterhin massiv kriminalisiert.

Wir verweigern uns dieser Logik der Ignoranz, Entsolidarisierung und Empathielosigkeit. Stattdessen setzen wir uns ein: für echte Solidarität mit den Menschen der Region, für einen Schutz ihrer unveräußerlichen Menschenrechte und für ein friedliches Zusammenleben aller Völker und Religionen.

Wir fordern:

  • Stoppt den Staatsterrorismus! Die Waffen müssen schweigen. Das Recht der Menschen für ein besseres Leben zu protestieren, muss geschützt werden. 

  • Unabhängige Untersuchungen und Zugang für humanitäre Hilfslieferungen

  • Kein Aufwerten oder Stützen von staatlichen Akteuren, welche die Menschenrechte missachten

  • Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste setzen 

  • politische Gefangene unterstützen

  • humanitäre Hilfe ausbauen 

  • gezielte Sanktionen gegen die Verantwortlichen verhängen – ohne die Zivilbevölkerung zu treffen. 

  • Abschiebestopp für Syrien und den Iran. Erleichterte Schutzprogramme für Iraner*innen

  • Ein Ende der Kriminalisierung von Solidaritätsbewegungen und der kurdischen Freiheitsbewegung hierzulande. Friedensprozesse mit aller Kraft unterstützen.

Demonstrationskonsens

Die Demonstration wird veranstaltet von der Linken Heidelberg in Kooperation mit den Kurdischen Studierenden Heidelberg und Hamseda together. Flaggen von Nationalstaaten sind auf der Kundgebung nicht gestattet. Die Veranstalter*innen behalten sich das Recht vor Personen mit derartigen Flaggen von der Versammlung auszuschließen. 

Du willst dich bei dir vor Ort für soziale Gerechtigkeit einsetzen? Du willst kommunalpolitisch aktiv werden und uns vor Ort kennenlernen? Dann nimm mit uns Kontakt auf!

Jetzt spenden!

Jeder Euro stärkt unseren Kampf.

Nächste Termine

aus den Ortsverbänden

Fraktionssitzung Die Linke/Bunte Linke Heidelberg

18:00 - 20:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Von Linken für Linke

20:15 - 22:15 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Orga Treffen / Ortsvorstandssitzung

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim / Öffentliches Treffen, Interessierte willkommen

Linksjugend ['solid] HD Plenum

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Fraktionssitzung Die Linke/Bunte Linke Heidelberg

18:00 - 20:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Aktiventreffen / Offene Mitgliederversammlung

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim / Öffentliches Treffen, Interessierte willkommen

Linksjugend ['solid] HD Plenum

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Infostand

10:00 - 14:00 / Bahnhofplatz Dossenheim

Linkes Frühstück

11:00 - 14:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Repair-Café und Linux-Install-Party

13:00 - 18:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Informations- und Bildungsfahrt nach Berlin (Sahra Mirow MdB)

10:00 - 20:00 / Berlin, Deutschland / Mehrtägige Informations- und Bildungsfahrt nach Berlin in den Osterferien. Programm u. a. Bundestagsbesuch, Besuch des Arbeits- und Sozialministeriums, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stadtführung (Mehringplatz) sowie Besuch des Karl-Liebknecht-Hauses; abends optional gemeinsames Essen und Karaoke. Teilnahmebeitrag 15–30€ für Trink-/Eintrittsgelder, Anreise/Hotel/Frühstück & Mittagessen werden übernommen. Anmeldung:…

Fraktionssitzung Die Linke/Bunte Linke Heidelberg

18:00 - 20:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Orga Treffen / Ortsvorstandssitzung Heidelberg

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim / Öffentliches Treffen, Interessierte willkommen

Linksjugend ['solid] HD Filmabend

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Stammtisch Heidelberg: Trinken mit Linken

20:00 - 23:00 / Vater Rhein, Untere Neckarstraße 20, HD-Altstadt

Fraktionssitzung Die Linke/Bunte Linke Heidelberg

18:00 - 20:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Ortsvorstandssitzung Dossenheim

20:00 - 22:00 / Frida, Rathausplatz 6, 69221 Dossenheim / Die Sitzung ist öffentlich. Interessierte sind gerne willkommen.

Aktiventreffen / Offene Mitgliederversammlung Heidelberg

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim / Öffentliches Treffen, Interessierte willkommen

Mitgliederversammlung Ortsverband Dossenheim

20:00 - 22:00 / Rathaussaal, Rathausplatz 1, 69221 Dossenheim / Öffentliche Mitgliederversammlung

Linksjugend ['solid] HD Plenum

19:00 - 21:00 / Büro, Theodor-Körner-Str. 7, HD-Bergheim

Nächste Termine

aus dem Kreisverband

Keine Termine

Derzeit liegen keine Termine vor.

Aktuelles aus dem Landesverband

Am 8. März wird in Baden-Württemberg nicht nur gewählt, es ist auch der Tag, an dem Frauen weltweit für Gleichberechtigung laut werden. Baden-Württemberg schneidet bei der Geschlechter-Gleichstellung im Bundesvergleich schlecht ab. In Baden-Württemberg arbeiten Frauen statistisch bis zum 10. März umsonst. Damit ist der Equal Pay Day im Ländle elf Tage später als bundesweit. Bundesweit verdienen Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer. In Baden-Württemberg ist die Situation noch deutlich verschärft: Laut Statistischem Landesamt liegt der unbereinigte Gender-Pay-Gap in Baden-Württemberg bei 20 Prozent, der höchste Wert aller Bundesländer. Dazu erklärt Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagwahl: „Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist in keinem Bundesland so groß wie in Baden-Württemberg. Wir brauchen endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Lohnlücke zeigt außerdem das Versagen der Landesregierung in der Kinderbetreuung. Viele Frauen werden… Weiterlesen

Die Linke kritisiert, dass die Geburtshilfe geschlossen wird, weil die potenziellen Käufer des insolventen Klinikverbunds Medizin Campus Bodensee (MCB) nicht an der Geburtshilfe interessiert sind. Dazu erklärt Amelie Vollmer, Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagswahl in Baden-Württemberg: „Hier sieht man wieder einmal, was passiert, wenn man die Gesundheit dem Markt überlässt. Der richtige Weg wäre, den insolventen Klinikverbund wieder in die öffentliche Hand zu überführen und zu rekommunalisieren. Dann könnte auch die Geburtshilfe erhalten werden. Stattdessen wird nach dem Gesundheitsminister Lucha den Standort in seiner aktuellen Form in Frage gestellt hatte, nun nach und nach Abteilungen geschlossen. Das bedeutet für Mütter nun weitere Wege zur nächsten Geburtsstation. Wir setzen uns für eine öffentliche wohnortnahe Gesundheitsversorgung ein: Wir sagen Nein zur Schließung von Geburtsstationen!“ Weiterlesen

Landesausschuss

Tagung des Landesausschusses Die Linke Baden-Württembergam Samstag, den 21. März 2026 von 11 bis 16 Uhr ‚im Einheitlich Demokratischen Verein Horb… Weiterlesen

Ostermarsch

Friedensfähig statt kriegstüchtig!Wir stehen auf gegen Militarismus und Sozialabbau! Karsamstag, 4. April 2026, 85 Sekunden vor 12 UhrStuttgart,… Weiterlesen

Landesparteitag

Beginn am Samstag 25. April um 10 Uhr bis Samstag um 20 Uhr, Sonntag 26. April um 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Ort: Schwabenlandhalle Fellbach,… Weiterlesen

Aktuelles aus der Bundespartei

Wegen der steigenden Energiepreise bringen die Berater der Wirtschaftsministerin Katherina heimisches Fracking ins Spiel. Dem Vorschlag der Gasförderung per Fracking erteilt die Vorsitzende der Partei… Weiterlesen

Die heute vom Bundestag beschlossenen Änderungen an der Krankenhausreform werden den Personalnotstand an den Kliniken verschärfen, befürchtet Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Partei Die Linke.… Weiterlesen

Israel und die USA haben am Morgen gemeinsam Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Dazu erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken: Weiterlesen